Die Solisten des Wiener Thalia Theaters sangen hervorragend: Frauke Schäfer in der Titelrolle der Viktoria, LASZLO MALECZKY als ihr Husar, …

Der nach langer Wanderschaft nach Österreich zurückgekehrte Tenor LASZLO MALECZKY, eine Ikone der Operetten- und Popkultur, singt und spielt den Adeligen Gustav von Laudegg sehr viril, sehr bestimmend. Körperliche Sinnlichkeit steht bei ihm und seiner Partnerin Simona Eisinger als Sängerin Hansi Gruber im Vordergrund.

Hier kann musikalisch und schauspielerisch mit der Sängerin Hansi Gruber (wunderbar gespielt von Simona Eisinger) und ihrem adeligen Geliebten Gustl von Laudegg (beeindruckende Stimme von LASZLO MALECZKY) mitgelitten werden.

LASZLO MALECZKY ist als Graf von Luxemburg eine ideale Besetzung. Er verbindet jugendlichen Charme mit großer Bühnenpräsenz, adelt die Melodien mit seinem markant-warmen Tenor, der bei aller Lyrik über das notwendige Quäntchen metallene Strahlkraft verfügt. …Das Walzerlied „Bist Du’s, lachendes Glück?“ und „Lieber Freund, man greift nicht nach den Sternen“ gestalten beide (Anmerkung: Sopranistin und Tenor) zu Höhepunkten der Aufführung.

Nicht nur stimmlich überzeugend, sondern auch besonders gut aussehend, spielte und sang LASZLO MALECZKY die Titelrolle trefflich zwischen Adel und Bohemien, Verschwendung und Geldgier.

Schwelgerische Melodien und eine schwungvolle Inszenierung machten die Aufführung von Franz Lehars „Der Graf von Luxemburg“ zu einem vollen Erfolg. … und LASZLO MALECZKY (Graf) überzeugte mit ausgezeichneter Gesangsleistung.

An ihrer Seite LASZLO MALECZKY als Fürstensohn Edwin Ronald, der im Wechselbad seiner Gefühle und Enttäuschung starke Auftritte hat und mit seinem glänzenden Tenor obendrein.

LASZLO MALECZKY, der geheimnisvolle „Mister X“, um die sich die ganze Geschichte dreht, singt glänzend und ist figürlich und darstellerisch für die Hauptrollen eine Idealbesetzung…

…Und auch das „Phantom des Zirkus“ erfüllte diese Maxime, die Operette mit künstlerischer Ernsthaftigkeit auszustatten: LASZLO MALECZKY sang mit glänzendem, hellen Tenor vom verlorenen Glück, von der Angst vor dem Versagen; weich aber ohne „Schmalz“ in Liebesdingen, dramatisch als er seine Identität enthüllt. Was eine gute Aufführung ausmacht war hier geboten.

…als geheimnisvoller „Mister X“ in schwarzem Kostüm und mit schwarzer Maske vor den Augen… Als er Fedoras Identität erfährt, erwachen in ihm alte Gefühle, die er in gefühlvollen Liebesliedern zum Ausdruck bringt. Hierbei glänzt der Mister-X-Darsteller LASZLO MALECZKY mit einer schwärmerisch schmeichelnden Stimme, die sowohl in sentimentalen Liedern oder auch aufbrausenden Melodien jede Stimmungslage entsprechend klanglich malt. In den Hauptrollen waren u. a. Frauke Schäfer als Fürstin Fedora Palinska, LASZLO MALECZKY als „Mister X“ … zu bejubeln. Die Aufführung begeisterte durch die hohe Gesangsqualität und die einfühlsame Bühnenumsetzung… LASZLO MALECZKY als „Mister X“ glaubt man sowohl den Zirkusreiter als auch den abgedankten Offizier, vor allem aber den Liebhaber von Adel…

LASZLO MALECZKY der als Baron von Schober mit einem wirklich strahlenden Tenor aufwartet und mit „Leise flehen meine Lieder“ (dem Original von Schubert) sicherlich auch so manches Frauenherz im Publikum erobern kann…

Spielfreude, Temperament und Musik vom Feinsten erlebten die Zuschauer, die die Ränge der bei der Premiere bis auf den letzten Platz füllten, vor allem wenn LASZLO MALECZKY als Jan einen temperamentvollen Helden abgibt, sowohl darstellerisch und sängerisch.

Die Zuschauer spenden dem „Zigeunerbaron“ langen und kräftigen Beifall. Der Star im „Zigeunerbaron“ war LASZLO MALECZKY als Sandor Barinkay, der mit seiner klaren Tenorstimme deutlich aus dem gesamten Ensemble herausragte.

Die Verwicklungen um den heimgekehrten Landbesitzer Sandor Barinkay im Ungarn des 18. Jahrhunderts und seine Brautsuche sind locker gestrickt und amüsant anzusehen. Der Sänger LASZLO MALECZKY und seine Zigeunerbraut sind die herausragenden Solisten des Abends.

Bei den Festspielen konzentrierte sich das Orchester ganz auf die mitreißenden und beschwingten Melodien und formte feurigen Rhythmen der ungarischen Volksmusik mit viel Elan aus. LASZLO MALECZKY als Barinkay singt seine Partie mit großer Emphase und makelloser Tongebung.

“Ist’s auch Wirklichkeit, was ich sah?“ fragt sich LASZLO MALECZKY in der Rolle des Prinzen Tamino. Edle Größe und wahrhaftige Sehnsucht nach der im Bild erschauten Weiblichkeit bestimmen seine gesanglich und schauspielerisch, hervorragende Darstellung.

Die Qualität der „Zauberflöte“ war eine Überraschung. Gerade diese nicht selten aufgeführte Mozart-Oper birgt ja viele Fallen. Der „Tamino“ ist bei LASZLO MALECZKY sowohl sängerisch als auch darstellerisch, hervorragend aufgehoben.

In der Rolle des Tassilo wählte LASZLO MALECZKY mit viel tenoralem Schmelz den behutsamen Weg der Annäherung. Wie er seine beiden belcantistischen Edelschlager „Grüß mir mein Wien“ und „Komm Zigany“ vor dem Absturz in den Kitsch bewahrte, gehörte zu den vokalen Glanzlichtern.Mit einer tollen Inszenierung von „Gräfin Mariza“ beweist das Landestheater, wie begeisternd Operette noch immer sein kann. Schwungvoll, stimmig, vor Ideen übersprühend und gesanglich homogen bietet die Aufführung Spannung und Witz von der ersten bis zur letzten Minute… Hervorragend waren dieses Mal auch die Darsteller. Aus dem Ensemble ragt LASZLO MALECZKY als Graf Tassilo heraus…

Hübsch bunt verpackt und dennoch intelligent im Inhalt – von Produktionen wie dieser „Fledermaus“ darf es ruhig mehr geben…Rosalinde  und Alfred (LASZLO MALECZKY) machten aus ihren Auftritten im ersten Akt ein ebenso gesanglich wunderbares wie auch lustiges und sogar erotisches Erlebnis. …