LASZLO TRAF SEINEN TOLLEN BASSBARITONKOLLEGEN ERWIN SCHROTT BEI „ROJOTANGO“ IN BERLIN

Liebe Freunde,

Gestern hatte ich das große Vergnügen meinen Bassbaritonkollegen Erwin Schrott in einem wunderbaren Tangokonzert zu erleben. Bei „Rojotango“ geht es nicht so sehr um Tanz, obwohl es ein paar sehr schöne Tanzeinlagen gibt, als mehr um die Tangomusik, den Tangogesang und die Leidenschaft, Melancholie und musikalische Vielfalt, des Tango.

Erwin Schrott ist nicht nur ein international extrem erfolgreicher Opernsänger, sondern zeigt bei „Rojotango“ seine tiefe und emotionale Verbundenheit zur Tangomusik. Was nicht ganz verwunderlich ist, da er aus Südamerika stammt.

Kongenial begleitet wird Erwin von Ausnahmemusikern, u.a. von dreien der Janoska Brüder, die ich schon mit den „Philharmonics“ und dem „Janoska Ensemble“ genießen durfte. (Informationen dazu könnt ihr in früheren Beiträgen hier auf der Seite nachlesen.)

„Rojotango“ ist eine herrliche Mischung von echter, authentischer Tangomusik, einem Opernsänger der die Stimme im richtigen Moment wunderbar reduzieren oder kraftvoll, opernhaft erklingen lassen kann, kurzen Tanzeinlagen, hervorragenden, internationalen Musikern, Emotion, Leidenschaft, Melancholie und einem Erwin Schrott, der mit seinem augenzwinkernden Humor, das ganze immer wieder amüsant auflockert.

Ich kann „Rojotango“ jedem der Tango und leidenschaftliche Musik gerne hört, sehr ans Herz legen. Ein paar Konzerte gibt es ja zum Glück noch in Deutschland und Österreich. Und wer es nicht schafft, es „live“ zu erleben, dem kann ich auch das dazugehörige Album empfehlen.

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Für mich war es auf jeden Fall ein großer Genuss,
Euer Laszlo